Wer war Fritz Böhrer?

Fritz Böhrer wurde am 26. Mai 1928 in Nürnberg geboren und wuchs in der Werderau auf. Nach seiner Ausbildung zum Dreher war er zunächst bei der MAN beschäftigt, anschließend arbeitete er bis zu seinem Ruhestand bei der EWAG der Stadt Nürnberg.

2009 verstarb seine Frau aufgrund einer Herzerkrankung und auch er selbst war schwer herzkrank. Dies führte ihn zur Nürnberger Herzhilfe, wo er als aktives Mitglied sehr engagiert am Vereinsleben teilnahm und viele Freundschaften schloss.
Am 27. Mai 2014 verstarb Fritz Böhrer im Alter von 86 Jahren.

Herr Böhrer war ein großer Menschenfreund. Er machte keine Unterschiede wegen Herkunft, Aussehen oder Besitz. In seinem Testament verfügte er, dass sein Vermögen der Nürnberger Herzhilfe vermacht wird.

In Gedenken an diesen besonderen Menschen hat die Nürnberger Herzhilfe entschieden, im jährlichen Wechsel einen Preis bzw. ein Stipendium zu vergeben.

Fritz Böhrer bei einem Ausflug mit …

Verleihung des 2. Fritz-Böhrer-Preises

Im Rahmen der 11. Nürnberger Herztage wurde am Freitag, den 11. Januar 2019 zum zweiten Mal der Fritz-Böhrer-Preis verliehen.
Mit diesem Preis wird das Engagement von Personen gewürdigt, die sich in herausragender Weise um die Kardiologie am Klinikum Nürnberg verdient gemacht haben.
Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Diesjähriger Preisträger ist Herr Oberarzt Dr. Jürgen Jessl, der die Auszeichnung für sein großes Engagement für die Einführung innovativer Techniken, wie z.B. TAVI oder MitraClip etc. am Klinikum Nürnberg erhält.
Die Laudatio hielt Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Kardiologie am Klinikum. Der Vorsitzende der Nürnberger Herzhilfe, Martin Burkert, MdB, übergab die
Urkunde zum Fritz-Böhrer-Preis. Das Preisgeld des 2. Fritz-Böhrer-Preises reichte Herr Dr. Jessl an den Pflegedienst des Herz-Gefäß-Zentrums für Fortbildungsveranstaltungen, Hospitationen u.a. weiter, da er dies „für eine Investition in die Zukunft hält, um das Team für die komplexen Eingriffe bei strukturellen Herzerkrankungen zu stärken,“ so Herr Dr. Jessl.
Fritz Böhrer, der Namensgeber des Preises, war bis zu seinem Tod im Jahr 2014 selbst aktives und engagiertes Vereinsmitglied und vermachte sein Erbe in großzügiger wie dankenswerter Weise der Nürnberger Herzhilfe. Ganz in seinem Sinne soll der Preis der Förderung der Kardiologie am Klinikum Nürnberg dienen.

Verleihung des 2. FRITZ-BÖHRER-PREISES
an Dr. Jürgen Jessl, Klinikum Nürnberg

Vergabe des 1. Fritz-Böhrer-Stipendiums

Am Freitag, den 12. Januar 2018 übergab Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger im Rahmen der 10. Nürnberger Herztage erstmalig das mit 5.000 Euro dotierte Fritz-Böhrer-Stipendium im Namen der Nürnberger Herzhilfe e.V.

Gefördert wird das Projekt „Etablierung einer innovativen, niederschwelligen Fortbildungsmethode für Notfallmediziner zur Verbesserung der Versorgungsqualität“ von Dr. med. Martin Fandler und Dr. med. Phillip Gotthardt. Ihr Projekt „NERDfallmedizin“ nutzt auf moderne und innovative Weise die neuen Medien (z.B. youtube, Facebook, Homepage) zum Wissenstransfer und für Fachdiskussionen. Besonders hervorzuheben sind wöchentliche Videoclips zur interaktiven Vermittlung aktueller wissenschaftlicher Entwicklungen und Konzepte in der Notfall- und Intensivmedizin. Die Förderung zielt insbesondere auf eine Verbesserung der technischen Ausstattung des Projekts ab.

In seiner Laudatio zeichnete Prof. Dr. Med. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Nürnberg und stv. Herzhilfe-Vorsitzender ein Bild vom Namensgeber des Stipendiums als besonderen Menschen: der 1928 in Nürnberg geborene Fritz Böhrer wurde bei der MAN als Dreher ausgebildet und arbeitete bis zum Ruhestand bei der städtischen EWAG. Wie seine 2009 verstorbene Ehefrau war er schwer herzkrank, was ihn zur Herzhilfe führte.

„Fritz Böhrer war ein großer Menschenfreund, der keinerlei Unterschiede wegen Herkunft, Aussehen und Besitz machte. Die Nürnberger Herzhilfe ist Herrn Böhrer zu größtem Dank verpflichtet. Er hat dem Verein in großzügiger Weise sein hart erarbeitetes Erbe vermacht,“ so Prof. Pauschinger.

Anbei finden Sie Bilder von der Vergabe des Stipendiums zur freien Verfügung sowie den Antrag der beiden Ärzte sowie das Gutachten von Prof. Dr. med. von Scheidt (Klinikum Augsburg). Das Kuratorium zur Vergabe des Fritz-Böhrer-Stipendiums besteht aus Herrn Prof. Dr. med. Wolfgang von Scheidt, Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger, Karin Winkler, Elke Härtel, Personalratsvorsitzende am Klinikum Nürnberg sowie Martin Burkert, MdB und Vorsitzender der Nürnberger Herzhilfe. Das Kuratorium sprach sich einstimmig für den Antrag aus.

V.l.n.r.: Dr. med. Martin Fandler, Dr. med. Phillip Gotthardt und Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger

Verleihung des 1. Fritz-Böhrer-Preises

Im Rahmen der 9. Nürnberger Herztage hat Martin Burkert, MdB in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Nürnberger Herzhilfe heute erstmalig den Fritz-Böhrer-Preis verliehen. In seiner Laudatio zeichnete Prof. Dr. med. Matthias Pauschinger, Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Nürnberg und stv. Herzhilfe-Vorsitzender ein Bild vom Namensgeber des Preises als besonderen Menschen: der 1928 in Nürnberg geborene Fritz Böhrer wurde bei der MAN als Dreher ausgebildet und arbeitete bis zum Ruhestand bei der städtischen EWAG. Wie seine 2009 verstorbene Ehefrau war er schwer herzkrank, was ihn zur Herzhilfe führte.
„Fritz Böhrer war ein großer Menschenfreund, der keinerlei Unterschiede wegen Herkunft, Aussehen und Besitz machte. Die Nürnberger Herzhilfe ist Herrn Böhrer zu größtem Dank verpflichtet. Er hat dem Verein in großzügiger Weise sein hart erarbeitetes Erbe vermacht,“ so Prof. Pauschinger.
Mit dem Preis wurde Gabriele Meyer, Pflegexpertin für Menschen mit Herzinsuffizienz für ihr herausragendes Engagement für Patientinnen und Patienten der Kardiologie am Klinikum ausgezeichnet:
„Frau Meyer arbeitet seit 1996 in der Kardiologie am Klinikum. Bereits sehr früh qualifizierte sie sich durch verschiedene Weiterbildungen. Ihr großer Schwerpunkt ist die spezielle Betreuung von Patient/innen mit Herzinsuffizienz. Im Anschluss an ihren regulären Dienst organisiert sie Patientenseminare zu Ernährung, Sport, Medikamenteneinnahme, Reisen mit Herzschwäche u.a. Themen.
2011 war Frau Meyer maßgeblich an der Gründung der Bundesarbeitsgemeinschaft „Pflegeexperten für Herzinsuffizienz“ beteiligt. Auch brachte sie eine Selbsthilfegruppe für Patienten mit Herzinsuffizienz auf den Weg. Ihr Engagement ist aus dem Alltag der kardiologischen Klinik nicht mehr wegzudenken, “ wie Prof. Pauschinger ausführte.
Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. „Ganz im Sinne Herrn Böhrers soll der Preis der Förderung der Kardiologie am Klinikum Nürnberg dienen. Sein Geist wird auf diese Weise weiter wirken,“ sagte Martin Burkert bei der Übergabe des Preises.

Verleihung des 1. Fritz-Böhrer-Preises an Pflegeexpertin Gabriele Meyer